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AT: 100e Millionen fuer Handyueberwachung Druck mich
Date: 2001-08-22T10:43:25

AT: 100e Millionen fuer Handyueberwachung


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Befürchtet man an Kosten allein bei der Mobilkom durch die
Überwachungsverordnung | ETSI-Abhörschnittstellen erfordern
Umbau des Netzes | Innenministerium findet "Schnittstellen
sinnvoll" | Teil IV der FuZo-Serie

Bei der Mobilkom steht man dem neuen Entwurf einer
Überwachungsverordnung [ÜVO], der im Herbst auf's Tapet kommt,
schon aus Kostengründen "sehr kritisch gegenüber."

Sollte die ÜVO in ihrer derzeitigen Form durchgehen, sei mit
Gesamtkosten von mehreren hundert Millionen Schlling zu
rechnen, heißt es beim Marktführer.

Wie der Nummer zwei max.mobil ist der Mobilkom die
Verankerung von Abhörschnittstellen nach dem Standard ETSI ES
201 671 in der ÜVO ein Dorn im Auge.

Die Umsetzung dieser Norm des European Telecom Standards
Institute [ETSI] würde nicht nur einen Großumbau der
Vermittlungsstellen mit sich bringen, sondern auch zusätzliche
Hochsicherheitszonen notwendig machen, da jede Schnittstelle
gleichzeitig eine Schwachstelle im Netz und somit einen
Angriffspunkt für Eindringlinge aller Art darstellt.
...
Eigens geschultes und regelmäßig von der Polizei überprüftes
Personal und die Überwachungstechnologie selbst würden die
Kosten in die zitierten Höhen von mehreren hundert Millionen ATS
treiben.

max.mobil rechnet mit etwa gleich hohen Kosten für das eigene
Netz.


Sorge um Rechtstaatlichkeit Dazu fürchtet man um die
Rechtsstaatlichkeit und auch um die Kontrolle der eigenen Netze.
Sobald der Polizei fix mit Standleitungen angedockt ist, sei dem
Missbrauch Tür und Tor geöffnet, heisst es inoffiziell von einem
anderen Handynetzbetreiber
...

"Unsere Techniker sagen mir, dass sinnvoll sei diese ETSI
Standards zu verwenden" heisst es vom zuständigen Juristen im
Innenministerium.

Diese Verordnung ziehe sich nun bereits seit 1997 und es sei an
der Zeit, dass es irgendetwas Konkretes gebe. Der Ball liege nun
im Verkehrsministerium, wo die Verordnung überarbeitet werde.

Auch im BMVIT sitzen Befürworter der ETSI-Schnittstellen. Einer
der Techniker, der auch in der ETSI-Arbeitsgruppe "Lawful
Interception" vertreten ist, wo die Schnittstellen entwickelt werden,
auf eine Anfrage der FutureZone:

Mehr auf
http://futurezone.orf.at/futurezone.orf?read=detail&id=76861





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relayed by Harkank
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